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Parallel zu meiner Arbeit als Regisseurin leitete ich sieben Jahre eine private Münchner Schauspielschule, bei der ich zunächst als Schauspiellehrerin begonnen hatte. »Was genau lernen die Schüler bei euch?«, wurde ich häufig gefragt. — »Sie lernen sich selbst kennen.« — »Mehr nicht?« — »Doch«, antwortete ich, »nebenher haben sie noch Körperunterricht, Sprach- und Stimmunterricht, Improvisation, Gesang und Spieltechnik, Bewegungsunterricht und Qi Gong. Sie lernen ihre persönlichen Ausdrucksmittel kennen und damit sich selbst.«

Coaching Methode

Körperausdruck und Kommunikation

Schwerpunkt des Coachings ist die Sensibilisierung für das Zusammenspiel von nonverbaler und verbaler Kommunikation. Die bewusste Wahrnehmung der Verbindung zwischen innerer Haltung und äußerer Wirkung wird gefördert.

Dabei basieren die Methoden des Coachings einerseits auf grundlegenden Techniken der Schauspielarbeit, die ich in meiner langjährigen Tätigkeit als Regisseurin und Schauspiellehrerin kennen gelernt und weiterentwickelt habe.

Andererseits werden diese Techniken ergänzt durch die Arbeit mit dem »Inneren Team« und weiteren Modellen nach Prof. F. Schulz von Thun u.a.

1. BEWUSSTMACHUNG

  • Der individuelle Körperausdruck
    Wie drückt sich der eigene Körper insbesondere in herausfordernden Situationen aus.
  • Selbstwahrnehmung – Fremdwahrnehmung: Der Coach als Spiegel
    Vom häufigen Widerspruch zwischen Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung.
  • Inkongruente Kommunikation
    Sprachinhalt und Körperausdruck sind nicht deckungsgleich. Mehrere sich widersprechende Botschaften werden gleichzeitig zum Ausdruck gebracht. Die Kommunikation ist uneindeutig.
  • Folgen »inkongruenter« Kommunikation
    Je größer der Spielraum des Empfängers ist, das Gehörte und Gesehene entsprechend eigener Denk- und Verhaltensmuster zu interpretieren, umso größer ist die Gefahr kommunikativer Missverständnisse.
  • Zu geringer Körperausdruck
    Die Kommunikation ist statisch und unpräsent, die Stimme häufig zu leise und zu monoton. Der Sender wirkt wenig überzeugend.
  • Zu übertriebener Körperausdruck
    Dazu zählen auch einstudierte mit dem Sprecher nicht übereinstimmende, symbolhafte oder stereotype Gesten. Die Kommunikation verliert an Glaubwürdigkeit.
  • Das »Innere Team«
    Welche unterschiedlichen, sich womöglich widersprechenden inneren Regungen (= innere Teammitglieder) sind in einer bestimmten Situation wahrnehmbar.

2. ENTWICKLUNG | ERWEITERUNG | VERÄNDERUNG

  • Die 5 Grundgebärden
    Kennenlernen der 5 Grundgebärden und welche innere Haltung der jeweiligen Gebärde zugrunde liegt.
  • Erweiterte Wahrnehmung des Körperausdrucks
    Welche der Gebärden ist bereits eindeutig im Ausdrucksrepertoire verankert und welche ist »unbekannt« oder wird vermieden.
  • Den Körper als Ausdrucksmittel (wieder)-entdecken
    Der bewusste und individuelle Umgang mit allen 5 Grundgebärden schafft die Struktur und die Sicherheit um den Körper gezielter als Ausdrucksmittel einzusetzen.
  • Körper - Atem - Stimme
    Das elementare Zusammenspiel von Körperausdruck, Atem und Stimme wird auf Grundlage der bipolaren Atemtechnik deutlich gemacht, wodurch das Maß an authentischem Ausdruck wächst.
  • Die Sach- und Beziehungsebene
    Trainiert wird die bewusste Unterscheidung zwischen Beziehungs- und Sachebene im Moment der Kommunikation da die Beziehungsebene größtenteils nonverbal und damit über den Körper zum Ausdruck gebracht wird.
  • Das geklärte »Innere Team«
    Nach Erhebung des »Inneren Teams« zu einer bestimmten Situation werden Strategien im Umgang mit sich widersprechenden Teammitgliedern besprochen.
  • Kongruente Kommunikation
    Aus der Verbindung von geklärtem »Inneren Team« und bewusst gestaltetem Körperausdruck entwickelt sich die Fähigkeit zu einer klaren, präsenten und überzeugenden Kommunikation wodurch kongruente Kommunikation entstehen kann.